Freitag, 22. April 2016

Air Optix plus HydraGlyde

Alcon hat die AIR OPTIX® weiterentwickelt und präsentiert nun die AIR OPTIX® plus HydraGlyde® Kontaktlinsen.

Wer mit Kontaktlinsen vertraut ist, wird bei der Linse AIR OPTIX Aqua von Alcon sofort wissen um was es geht. Eine der am häufigsten verkauften Monatslinsen aus Silikon-Hydrogel. Und das auch zu Recht, denn die Air Optix bieten viele tolle Eigenschaften für Kontaktlinsenträger.

Unter anderem die AquaComfort-Technologie, die die Oberfläche mit Feuchtigkeit gleichmäßig benetzt und kontinuierlich Feuchtigkeit an die Linsenoberfläche abgibt.

Überhaupt: Silikon-Hydrogel, die Basis der Air Optix-Familie. Ein hoch-sauerstoffdurchlässiges Material, das im Vergleich zu altem Hydrogel bis zu 5-Mal so viel Sauerstoff an das Auge lässt.
Und nun das. Die Air Optix Aqua bekommt einen Nachfolger. Doch was kann man an einer fast perfekten Kontaktlinse noch verbessern? 



HydraGlyde und SmartShield


Natürlich die Benetzungsfähigkeit. Denn die ist maßgeblich für ein gutes Tragegefühl. Gut war eben noch nicht gut genug. Und mit HydraGlyde wird die Verteilung von Feuchtigkeit auf der Linse noch besser. Weiterhin soll sich die Linse damit noch glatter anfühlen.

Dazu kommt das sogenannte SmartShield. Damit wurde die Ablagerungsresistenz deutlich verbessert. So  können sich weniger Proteine an der Linse festsetzen.

Weiterhin Nummer 1?


Alcon wird es mit dieser neuen Linse wohl schaffen, ganz vorne dabei zu bleiben. Der größte Hersteller in diesem Bereich möchte sich ja ungern die Butter vom Brot nehmen lassen.
Von den anderen Herstellern ist bisher nichts in Sicht, aber das wird nicht lange auf sich warten lassen. Fakt ist, dass alle an neuen Technologien forschen. 
Was für Kontaktlinsenträger ja nur gut sein kann. Warten wir es ab, wann sich der nächste große Hersteller aus der Deckung wagt. Denn die aktuelle Generation von Silikon-Hydrogel-Linsen ist schon einige Jahre auf dem Markt. so kann man nur sagen: Gutes Timing, Alcon.
Und die Chancen, mit der Linse die Erfolgsgeschichte der Aqua weiterzuschreiben sind optimal.




Montag, 5. August 2013

Alterssichtigkeit: Was machen, wenn die Arme zu kurz sind?

Manch einer möchte es erst wahrhaben, wenn die Arme "zu kurz" sind: Alterssichtigkeit. Hinter diesem zugegeben etwas diskriminierend klingendem Begriff verbirgt sich der Verlust der Fähigkeit zu Nah-Akkomodation.

Häh?

Nochmal langsam. Ab dem 50. Lebensjahr tritt bei vielen Menschen die sogenannte Altersweitsichtigkeit auf. Hierbei verliert das Auge die Fähigkeit, auf geringe Entfernung "scharf" zu stellen. Diese Fähigkeit wird auch Nah-Akkomodation genannt. Da man in etwas weiterer Entfernung noch gut sehen kann, halten Menschen mit beginnender Alters(weit)sichtigkeit (Presbyopie) die zu lesenden Objekte immer weiter weg.

Lässt sich eine reine Kurz- oder Weitsichtigkeit noch prima mit einer normalen Brille oder Kontaktlinse ausgleichen, wird es schwer, wenn vor dem eintreten der Alterssichtigkeit schon eine Kurzsichtigkeit bestand. Diese wird Dummerweise nicht ausgeglichen, sondern man hat dann das Problem, in der Nähe, sowie in der Ferne gleichermaßen schlecht sehen zu können. Doch hier gibt es eine Lösung:

Eine Brille (oder Kontaktlinse) mit mindestens zwei Stärken.

Solch eine Bifokalbrille oder Bifokalkontaktlinse hat allerdings "nur" 2 Sehstärken ohne Übergangsbereich. Damit man aber auch auf mittlere Entfernungen exakt sehen kann, wurde die Gleitsichtbrille entwickelt. Diese erreicht mit 3 unterschiedlichen Sehzonen und fließenden Übergängen einen maximalen Kompromiss, um alle Anwendungen des Sehens zu berücksichtigen.
Doch dass es am Ende wirklich ein Kompromiss ist, sieht man an den vielfachen Fragen zu Problemen mit Gleitsichtbrillen. Ist die Eingewöhnung schon recht anspruchsvoll, kommen einige überhaupt nicht mit einer Gleitsichtbrille zurecht. Manch einer kommt im Allgemeinen gut klar, hat aber Probleme mit der Gleitsichtbrille am Bildschirmarbeitsplatz .

Brille oder Kontaktlinse?

Das Gegenstück zur Gleitsichtbrille ist eine Gleitsichtkontaktlinse. Diese wird aber normalerweise als multifokale Kontaktlinse bezeichnet. Die Integration der unterschiedlichen Sehzonen ist bei einer Kontaktlinse wesentlich schwieriger als bei einer Brille. Ist für die Brille der Durchblickwinkel für die Sehzone entscheidend, sieht man durch eine Kontaktlinse immer gleich, da diese ja direkt auf dem Auge sitzt.

Trotzdem ist es gelungen, verschiedene Stärken in eine Linse zu bekommen. Hier nutzt man unterschiedliche Zonen, die zur gleichen Zeit aktiv sind und lässt das Gehirn die "richtigen" Bilder herausfiltern. Eine Eingewöhnungszeit ist sowohl bei der Brille als auch bei der Kontaktlinse nötig, aber an die Brille gewöhnen sich die meisten schneller.

Der Vorteil einer Kontaktlinse ist die Bewegungsfähigkeit und das Fehlen unscharfer Randbereiche. Weiterhin wird bei Modernen Kontaktlinsen aus Silikon-Hydrogel eine hohe Sauerstoffversorgung gewährleistet. Eine der neuesten Entwicklungen auf dem Markt multifokaler Kontaktlinsen ist die Acuvue Oasys for Presbyopia. Einer multifokalen 2-Wochenlinse vom Hersteller Johnson&Johnson.

Anpassung wichtig!

Elementar für ein gutes Ergebnis bei Brille oder Kontaktlinse ist die Anpassung beim Augenarzt oder Optiker. Hierbei hat meist der Optiker einen Vorteil, durch mehr Auswahl und die größere Nähe zum Kunden. Der richtige Optiker untersucht dabei nicht nur das Auge, sondern nimmt sich die Zeit, den Kunden nach Lebensgewohnheiten und der individuellen Art des Sehens zu befragen. Denn nur so kommt man zu einem Ergebnis, mit dem alle zufrieden sind.

Dienstag, 27. November 2012

Die richtigen Pflegemittel für Kontaktlinsen


Werden Kontaktlinsen über eine gewisse Zeit getragen, bedarf es grundsätzlich einer regelmäßigen täglichen Pflege. Dies gilt grundsätzlich für die 2-Wochen- und Monatskontaktlinsen sowie für Modelle, welche noch längere Austauschintervalle besitzen.

Bei Kontaktlinsen-Pflegemitteln werden verschiedene Systeme unterschieden, welche über spezielle Vor-/Nachteile verfügen. Die wichtigsten Systeme, da sie am häufigsten genutzt werden, sind Kombilösungen (sogenannte All-In-One-Lösungen). Die zweite Gruppe der Pflegemittel sind Peroxydlösungen. Des Weiteren gehören Kochsalzlösungen sowie Enzymreiniger (Proteinentferner) und Nachbenetzungslösungen zu den üblichen Pflegemitteln für Kontaktlinsen.

Werden Silikon-Hydrogel-Kontaktlinsen getragen, muss das jeweilige Pflegemittel speziell für diese Modelle geeignet sein. Diese Art Kontaktlinsen sind oftmals auch als sogenannte Dauertragelinsen (Tag- und Nachtlinsen) ausgewiesen, welche theoretisch vierzehn beziehungsweise sogar dreißig Tage durchgehend getragen werden können. Trotz aller Vorteile sollten Dauertragelinsen mindestens einmal je Woche gepflegt werden. Meistens werden derartige Durchtragemöglichkeiten nur äußerst selten genutzt und die Tag- und Nachtlinsen bekommen die gründliche Pflege wie klassische Kontaktlinsen sie auch benötigen. Für das jeweilige Auge ist es auf jeden Fall angenehmer.

Für eine Pflege mit Peroxydlösungen werden mehrere Komponenten benötigt, was bei den praktikablen Kombilösungen nicht mehr notwendig ist, da die Lösungen kombiniert innerhalb einer Flasche (All-In-One-Lösung) verfügbar ist. Diese Lösungen eignen sich optimal zum Desinfizieren und Reinigen sowie als Pflegemittel und Aufbewahrungsort. Um die Kontaktlinsen derart aufzubewahren, müssen diese vorher unbedingt gründlich gereinigt werden. Dabei werden die Linsen mit gut gereinigten Händen unter fließendem Wasser sorgfältig abgerieben. Danach können die Linsen in die Kombilösung eingelegt werden.

Kombilösungen - die am häufigsten genutzte Variante


Eine Kombilösung bietet zudem den Vorteil, dass die Linsen nochmals abgespült werden können, bevor sie in das Auge gesetzt werden. Es besteht auch die Möglichkeit die Kontaktlinsen während des Tages für kurze Zeit (etwa zehn Minuten) in die Kombilösung zu legen, sodass frisch desinfizierte Linsen zur Verfügung stehen. Handelt es sich beispielsweise um eine "No-Rub-Lösung", soll nach Herstellerangabe das Abreiben der Linsen nicht mehr notwendig sein, da die Kombilösung eine selbstreinigende Wirkungsweise besitzt. Hierbei sollten die Nutzer beachten, dass die Linsen so lediglich desinfiziert werden, jedoch die eventuellen Ablagerungen nicht vollständig entfernt sind. 

Reinigen "No-Rub"-Pflegemittel wirklich gründlich genug?


Das sogenannte "No-Rub" bietet somit keinerlei Garantie. Wollen Kontaktlinsennutzer absolut sicher sein, bieten sich Proteinentfernungs-Tabletten an. Diese werden in gewissen Abständen mit in den Kombilösungsbehälter gegeben, sodass mögliche Proteinablagerungen wesentlich besser entfernt werden. Da Kombilösungen Konservierungsstoffe enthalten, können eventuell Beschwerden auftreten. Der Handel bietet diverse Lösungen dieser Art an und jeder Nutzer kann unterschiedliche Produkte ausprobieren. Manchmal ist es ratsam direkt zu einer Peroxydlösung zu greifen, wobei im Zweifelsfall auch eine kompetente Beratung weiterhelfen kann. 

Peroxyd-Pflegemittel


Peroxydlösungen werden in Einstufen- und Zweistufensysteme eingeordnet. Einerseits müssen die Linsen bei beiden Systemen über eine längere Zeitspanne im Reinigungsbehälter verbleiben und dürfen nie direkt mit der jeweiligen Lösung abgespült werden! Andererseits enthalten Peroxydsysteme keinerlei Konservierungsstoffe, wodurch empfindliche Kontaktlinsenträger wesentliche Vorteile genießen können.

Peroxydsysteme benötigen stets zwei Komponenten. Das Einstufensystem der Peroxydlösungen ist daher etwas irreführend, da als zweite Komponente keine zusätzliche Lösung, sondern ein spezieller Kontaklinsenbehälter die zweite Stufe bildet. Er befindet sich in jeder Pflegemittelpackung und besitzt einen integrierten Katalysator (meistens als Scheibe auf dem Behälterboden). Werden die Linsen im Behälter mit der Peroxydlösung aufgefüllt, reinigt das intensiv wirkende Peroxyd sie optimal. Mithilfe des integrierten Katalysators wird über einige Stunden die Peroxydlösung in eine Kochsalzlösung umgewandelt. 

Wird eine Peroxydlösung schlicht benutzt, tritt ein äußerst starkes Brennen in den Augen ein. Die Augen sollten hierbei schnellstmöglich mittels klaren Wassers gespült werden. Bei anhaltenden Beschwerden muss ein Arzt hinzugezogen werden. Das Zweistufensystem (2-Stufen-Peroxydsystem) funktioniert ähnlich der Einstufenlösung. Allerdings ist hierbei kein Spezialbehälter notwendig, da eine Peroxydlösung sowie ein Neutralisierer angewandt werden. Das Peroxyd reinigt die Linsen dabei perfekt und wird mittels der Neutralisationslösung innerhalb mehrerer Stunden in eine harmlose Kochsalzlösung umgewandelt. 

Proteinentferner (Enzymreiniger)


Bei Proteinentfernern (Enzymreiniger) handelt es sich um keine ausschließliche Reinigungsmöglichkeit der Kontaktlinsen. Sie bilden nur den Zusatz zu einer normalen Kombilösung. Spezielle Enzyme entfernen somit Proteine, welche sich auf den Linsen abgelagert haben. Proteinentferner müssen nicht unbedingt angewendet werden, falls doch sind sie nicht jeden Tag notwendig. Mit einer oder zwei Anwendungen innerhalb einer Woche lassen sich bereits äußerst gute Ergebnisse erreichen.

Augentropfen


Nachbenetzungstropfen unterstützen Kontaktlinsenträger, falls während längerer Tragezeiten der Linsen diese austrocknen und auf dem Auge reiben. Sie werden ähnlich den klassischen Augentropfen in das betreffende Auge geträufelt. Als besonders anhaltend überzeugen Tropfen mit dem Wirkstoff Hyaluron, da dieser Stoff eine Verdunstung der Flüssigkeit vermindert.               

Augentropfen kann man zum Glück überall erhalten, die meisten Apotheken haben Nachbenetzungstropfen im Programm. Durch das umfangreiche Angebot hat man fast schon die Qual der Wahl.
Kombilösungen und vor allem Peroxydsysteme gibt es nur beim Optiker oder über Kontaktlinsenversender.

Was ist nun das Beste Pflegemittel?

Für den normalen Linsenträger ist eine Kombilösung wohl die praktischste Wahl. Einfach in der Anwendung und in kleinen Mengen erhältlich kann die Kombilösung jederzeit am Start sein. Hier sollte man auch bei "no-Rub" Produkten auf das abreiben nicht verzichten. Peroxyd-Systeme reinigen gründlicher, sind dafür umständlicher in der Handhabe.
Abschließend bleibt nur noch der Hinweis, dass Jucken oder Brennen im Auge oft durch zu alte Kombilösungen hervorgerufen werden und meist nicht an der Kontaktlinse selber liegen. Hier hilft der Umstig auf Peroxyd-Lösungen, die durch den Verzicht auf Konservierungsstoffe naturgemäß keine Irritationen verursachen. Wer also empfindliche Augen hat, sollte trotz Mehraufwand eine Peroxyd-Variante wählen. Welche ist dabei vollkommen unerheblich.                

Montag, 16. April 2012

Der richtige Optiker für Kontaktlinsen?

Im Prinzip ist jeder Augenoptikermeister vom Ansatz her bereit zur Anpassung von Kontaktlinsen. Jedoch gibt es in der Praxis starke Unterschiede, da manch ein Optiker nur wenige Berührungspunkte mit Kontaktlinsen hat, ein anderer dafür aber um so mehr.
Wer in größeren Städten oder Ballungsgebieten wohnt, hat hier auf jeden Fall die Qual der Wahl. Hier empfiehlt es sich, die umliegenden Optiker "abzuchecken" und zu schauen, ob und wie viel Raum der Kontaktlinse im Laden gegeben wird. Weiterhin sollte man Fragen wie "fit" sich der Betrieb im Thema Kontaktlinsen hält. Hier wird man zwar nie eine negative Auskunft erhalten, aber die Art und Weise der Antwort kann schon einen Anhaltspunkt geben.

Denn Optiker, die nur wenig mit Kontaktlinsenanpassungen zu tun haben, kennen oftmals nicht die neuesten Entwicklungen oder haben mit bestimmten Materialien und Unverträglichkeiten wenig Erfahrung. Im Idealfall passt ja sowieso immer alles, aber falls man bei einem bestimmten Material eine leichte Unverträglichkeit zeigt, hat der "fitte" Optiker den nächsten Schritt schon im Kopf.
Auch über einen Keratographen zur berührungslosen Hornhautvermessung verfügt nicht jeder Optiker.

Wichtig ist auch, dass der Optiker ein gutes Beratungsgespräch führt, in dem viele Fragen zum alltäglichen Nutzungsprofil gestellt werden.

Abschließend kann man sagen, dass es eigentlich kein richtiges Indiz für einen guten Anpasser gibt. Man sollte mit offenen Augen, den richtigen Fragen und einer gesunden Portion Bauchgefühl entscheiden, ob man sich dem jeweiligen Augenoptiker anvertrauen möchte.

Für Leser aus Leipzig kann ich jedoch aus eigener Erfahrung die guggsdugud Augenoptik Leipzig empfehlen ;)



Sonntag, 25. März 2012

Von der Brille zu Kontaktlinsen

Viele Brillenträger stellen sich im Laufe der Zeit die Frage, nicht auch einmal Kontaktlinsen auszuprobieren. Da über Werbung beim Optiker, im Fernsehen oder einfach ein Gespräch mit Freunden oder Bekannten klar wird, dass die heutigen Kontaktlinsen nicht mehr viel mit den harten Linsen aus den 80ern zu tun haben.

Sucht man dann im Internet nach ersten Erfahrungen, Leitfäden oder Anleitungen wird man schnell enttäuscht. Kontaktlinsen sind komplexer als man anfangs erwartet. An dieser Stelle - und das sollte man immer tun - suchen die Linseninteressierten einen Optiker in der Nähe, der sich natürlich auch mit Kontaktlinsen auskennt. Das kann mittlerweile fast jeder, aber richtige Kontaktlinsenspezialisten (ein Optiker kann sich in dieser Fachrichtung weiterbilden lassen) sind trotzdem rar gesät. Doch der Weg lohnt sich. Eine professionelle Untersuchung der Augen mit Tränenfilm und allem was für Kontaktlinsen wichtig ist, ist unerlässlich um die richtige Kontaktlinse zu finden. Weiter natürlich die richtigen Fragen im Beratungsgespräch. Möchte man nur ab und zu Tageslinsen beim Sport tragen oder lieber jeden Tag? Sitzt man lange vorm Monitor, würde man die Linsen gerne sehr lange tragen oder gar über Nacht drin behalten? Das alles muss zur richtigen Kontaktlinsenwahl geklärt werden.
Danach gibt es eine Testphase, in der am Besten täglich nach dem ersten Tragen der Linsen kontrolliert wird. Ist alles gut, wird der Rhythmus verlängert. 
Eine weitere Quelle für schlechte Erfahrungen kann auch das Pflegemittel darstellen. Bei Tageslinsen entfällt dieser Punkt, denn die werden ja täglich frisch eingesetzt. Aber bei 2-Wochenlinsen oder Monatslinsen muss man natürlich Pflegemittel nutzen. Hier entscheidet eine eventuelle Empfindlichkeit gegenüber bestimmten Konservierungsstoffen in Kombilösungen über Wohl und Wehe.

Ist alles in Ordnung, also hat man die richtigen Linsen und falls nötig das richtige Pflegemittel gefunden, ist eine mindestens halbjährige Vorstellung beim Optiker zwecks einer Vorsorgeuntersuchung zu empfehlen. Einmal im Jahr ist jedoch unbedingt eine Kontrolluntersuchung anzuraten, denn falls etwas nicht stimmt (Ernährung, Umwelteinflüsse, hormonelle Veränderungen können Auswirkungen auf die Zusammenstzung des Tränenfilms und damit auch über die Verträglichkeit von Kontaktlinsen haben) wird das oft zu spät festgestellt, was gravierende Folgen bis hin zu einer permanenten Kontaktlinsenunverträglichkeit haben.

So lange man seine Augen jedoch regelmäßig kontrollieren lässt, kann man (wenn man der Typ dazu ist) seine Kontaktlinsenmarke im Internet nachbestellen. Wer im Netz bestellt möchte normalerweise Geld sparen, daher lohnt sich oft der Vergleich der Preise über einen speziellen Vergleich für Kontaktlinsen Wer allerdings besonders schlau sein möchte und lieber zu den günstigsten Linsen überhaupt greift, kann nicht sicher sein, ob seine Augen auch mit diesen Kontaktlinsen klar kommen. In diesem Fall lohnt eine neue Anpassung der billigen Kontaktlinsen beim Optiker, falls der das überhaupt verantworten möchte. So kann man jedenfalls einer Unverträglichkeit aus dem Weg gehen und viel Geld sparen. Denn durch die Preisunterschiede zwischen Optiker und Online hat man meist sehr schnell die Untersuchungskosten herausgeholt und ist trotzdem auf der sicheren Seite.
Was der Optiker kann, kann in der Regel auch ein Augenarzt. Allerdings ist der oftmals nicht mit so vielen Kontaktlinsenanpassungen zu Gange wie der Optiker und man hat viel längere Wartezeiten in Kauf zu nehmen.

In den meisten Fällen klappt die Anpassung so oder so gut und man kann für sich entscheiden, ob man Brillen- oder Kontaktlinsenträger bleiben möchte - oder beides - je nach Situation.

Also viel Erfolg beim Anpassen der richtigen Kontaktlinsen!